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  • Mortler & die böse Cannabis-Lobby | DHV-Video-News #199
    von Georg Wurth am 22. März 2019 um 16:36

    Mortler & die böse Cannabis-Lobby | DHV-News #199 Video of Mortler &amp; die böse Cannabis-Lobby | DHV-News #199 Die Hanfverband-Videonews vom 22.03.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. Mortlers Welt: Böse Cannabis-Lobby verdirbt unsere Patienten! Zwei Jahre "Cannabis als Medizin" Gesetz "Cannabis als Medizin": Anhörung im Bundestag Novel Food Verordnung: Gefahr für CBD-Produkte? Berliner Grüne für Ansiedlung von Cannabisunternehmen Cannabis & Psychosen Rauchmelder: Cannabisrauch ist auch Rauch! Jetzt neu: DHV-Ortsgruppe Bielefeld Termine Mortlers Welt: Böse Cannabis-Lobby verdirbt unsere Patienten! Welt, 17.03.2019: Drogenbeauftragte Mortler - „Lobbyisten reden Patienten ein, dass Cannabis die beste Medizin ist“ Leafly,18.03.2019: Marlene Mortler warnt vor Cannabis-Lobby Zwei Jahre "Cannabis als Medizin" Gesetz DHV, Pressemitteilung vom 08.03.2019: Licht und viel Schatten bei Cannabis als Medizin "Cannabis als Medizin": Anhörung im Bundestag Bundestag.de: 20.03.2019: Anhörung Cannabis Medizin - Video und Zusammenfassung Bundestag.de: 20.03.2019: Anhörung Cannabis Medizin - Anträge, Sachverständige, Stellungnahmen DHV, 22.03.2019: DHV-Stellungnahme zur Anhörung Cannabis-Medizin am 20.03.2019 (Text & Video) Novel Food Verordnung: Gefahr für CBD-Produkte? SWR, 12.03.2019: Zweifelhafter Nutzen - Das dubiose Geschäft mit Nahrungsergänzungsmitteln mit dem Hanf-Inhaltsstoff CBD  SWR, 12.03.2019: Bundesamt für Verbraucherschutz  - Nahrungsergänzungsmittel mit Cannabidiol (CBD) aus der Hanfpflanze bislang nicht verkehrsfähig BVL, 20.03.2019: Cannabidiol (CBD) in Lebensmitteln BVL, Stand 22.03.2019: FAQ Hanf, THC, Cannabidiol (CBD) & Co Berliner Grüne für Ansiedlung von Cannabisunternehmen Berliner Kurier, 20.03.19: Medizinisches Cannabis Grüne wollen Gras am Tempelhofer Feld anbauen Cannabis & Psychosen Zeit, 20.03.2019: Cannabis: Kiffer sind häufiger psychisch krank Rauchmelder: Cannabisrauch ist auch Rauch! Bild, 10.03.2019: Polizei-Einsatz - Kiffer lösten Feuer-Alarm im Hotel aus Jetzt neu: DHV-Ortsgruppe Bielefeld Neue Westfälische, 20.03.2019: Bielefeld - Durchaus seriös: Bielefeld hat jetzt eine Hanf-Ortsgruppe Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Marihuana: „Konsum ist längst in der Gesellschaft angekommen“, swp.de, 11.03.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Hamburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Hamburg in Gründung, Dienstag, 26. März 2019, 19:00 Uhr, Hamburg: Bio Dito, Paul-Dessau-Straße 1 Augsburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 27. März 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Berlin: International Cannabis Business Conference 2019, Sonntag, 31. März 2019, 0:00< Uhr, Berlin, Maritim ProArte Hotel, Friedrichstraße 151, 10117 Berlin Berlin: International Cannabis Business Conference 2019, Dienstag, 2. April 2019, 0:00< Uhr, Berlin, Maritim ProArte Hotel, Friedrichstraße 151, 10117 Berlin Halle/Saale: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Halle/Saalekreis, Mittwoch, 3. April 2019, 17:00 Uhr, Halle/Saale: Universitätsplatz 7, Konferenzraum StuRa Audio:  dhv_news_199_-_podcast_22_03_2019.mp3 Themen: Cannabis als MedizinDeutschlandSonderthemen: DHV-NewsStartseit […]

  • DHV-Stellungnahme zur Anhörung "Cannabis-Medizin" am 20.03.2019 (Text & Video)
    von Georg Wurth am 22. März 2019 um 11:21

    5 Fragen von 4 Parteien - Georg Wurth zu Cannabis als Medizin 2019 Video of 5 Fragen von 4 Parteien - Georg Wurth zu Cannabis als Medizin 2019 Am 20. März 2019 fand im Gesundheitsausschuss des Bundestages eine Anhörung zum Thema Cannabis als Medizin statt. Im Video dokumentieren wir fünf Fragen von vier Fraktionen an DHV-Geschäftsführer Georg Wurth und seine Antworten sowie im Text die vollständige Stellungnahme des DHV zur Anhörung. Inhaltlich ging es um zwei Anträge von Grünen und Linken zur Abschaffung des Genehmigungsvorbehalts der Krankenkassen, damit wie ursprünglich geplant die Ärzte die Therapiehoheit haben und nicht die Krankenkassen letztlich die Entscheidung fällen, ob ein Patient mit Cannabis therapiert werden kann oder nicht. Die FDP legt mit einem Antrag die Fokus auf das wirtschaftliche Potential der medizinischen Cannabisbranche für Deutschland. Die AfD möchte die Zulassung von Cannabispräparaten an Arzneimittelstudien knüpfen und ein spezielles Verfahren zur Nutzenbewertung und Preisfindung anwenden. Über die Anträge wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Mehr zum Thema: bundestag.de: 20.03.2019: Anhörung Cannabis Medizin - vollständiger Video-Mitschnitt der Anhörung und Zusammenfassung von bundestag.de Bundestag.de: 20.03.2019: Anhörung Cannabis Medizin - Anträge, Sachverständige, Stellungnahmen Hier findest du alle Videos der DHV-Playlist "Georg Wurth im Deutschen Bundestag" Hier nun die vollständige Stellungnahme, die DHV-Geschäftsführer Georg Wurth für den DHV zur Anhörung eingereicht hat und die der Bundestag hier auch als pdf-Dokument zur Verfügung stellt: Stellungnahme des Deutschen Hanfverbands (DHV) zur Öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages am 20.03.2019 zum Thema “Medizinisches Cannabis” und den Anträgen: Antrag der Abgeordneten Dr. Wieland Schinnenburg, Michael Theurer, Grigorios Aggelidis, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP Medizinalcannabis-Anbau zum Export ermöglichen BT-Drucksache 19/4835 Gesetzentwurf der Abgeordneten Niema Movassat, Dr. André Hahn, Gökay Akbulut, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Entwurf eines ... Gesetzes zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch - Aufhebung des Genehmigungsvorbehalts der Krankenkassen bei der Verordnung von Cannabis BT-Drucksache 19/6196 Gesetzentwurf der Abgeordneten Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Maria Klein-Schmeink, Kordula Schulz-Asche, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Fünften Buches Sozialgesetzbuch – Erleichterte Verordnung von medizinischem Cannabis für Patientinnen und Patienten mit einer schwerwiegenden Erkrankung BT-Drucksache 19/5862 Antrag der Abgeordneten Dr. Axel Gehrke, Detlev Spangenberg, Paul Viktor Podolay, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD Medizinalcannabis auf eine wissenschaftliche Grundlage stellen – Verfahren im Arzneimittelmarktneuordungsgesetz zur Nutzenbewertung und Preisfindung anwenden, Anwendungssicherheit verbessern und Krankenkassen entlasten BT-Drucksache 19/8278 Vorbemerkung Der Deutsche Hanfverband beschäftigt sich mit Hanf als Genussmittel, Biorohstoff und Medizin. Cannabispatienten zählen ebenso zu den Unterstützern des DHV wie Angehörige von Erkrankten, die Cannabis als Medizin nutzen. Weiterhin gehen zum Thema Cannabis-Medizin täglich Anfragen und Fallberichte beim DHV ein. Wir beschäftigen uns intensiv mit der Entwicklung in Politik und Forschung zu Cannabis als Medizin weltweit. Fachliche Bewertung 2018 wurden rund 142.000 Kassenrezepte ausgestellt. Der Deutsche Hanfverband (DHV) geht aktuell von 50-60.000 Privat- und Kassenpatienten aus. Vor dem 10.03.2017 (Inkrafttreten des Gesetzes Cannabis als Medizin) hatten ca. 1.000 Patienten per Ausnahmegenehmigung Zugang zu Hanfblüten aus der Apotheke. Auch Fertig- und Rezepturarzneimittel wurden schon davor an einige tausend Patienten verschrieben. Insgesamt hat sich die Zahl der Patienten, die von einer Cannabis-Verschreibung profitieren, in den letzten zwei Jahren ungefähr verzehnfacht. Diese Entwicklung schätzt der DHV als grundsätzlich positiv ein, da einer wachsenden Zahl an Patientinnen und Patienten mit Cannabis als Medizin geholfen werden werden kann. Allerdings könnte noch sehr viel mehr Menschen geholfen werden, wenn das Gesetz nicht diverse Probleme mit sich bringen würde. Probleme und Hemmnisse1. Ärzte sind zurückhaltend bei der Verschreibung Ärzte sind nach wie vor zurückhaltend bei der Verordnung von Cannabis aufgrund der hohen Hürden bei der Genehmigung der Kostenübernahme durch die Krankenkassen, wegen des hohen Aufwands bei der wissenschaftlichen Begleiterhebung oder einfach aus Unwissenheit. Die verstärkte Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten, sowie begleitende und aufklärende Materialien zum Medizinalcannabis wären wünschenswert.Ein Abbau bürokratischer Hemmnisse, wie sie konkret in den Gesetzentwürfen von Linken und Grünen vorgesehen sind, ist erforderlich. 2. Krankenkassen lehnen viele Kostenerstattungsanträge ab Etwa ein Drittel der Anträge auf Kostenerstattung wird von den gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt. Das führt zu einer Einengung der Verschreibungen auf Indikationen, bei denen die Erstattung wahrscheinlicher ist, z.B. bei Schmerzen. Die große Bandbreite der möglichen medizinischen Verwendung von Cannabis wird dadurch nicht ausgeschöpft. Außerdem wird so die gesetzlich vorgesehene Entscheidungshoheit der Ärzte auf die Krankenkassen verlagert.Wir unterstützen daher die politische Initiativen von Grünen und Linken zur Streichung des Genehmigungsvorbehalts der Krankenkassen aus dem SGB V. 3. Lieferengpässe bei Medizinalcannabis Insbesondere bei Hanfblüten gibt es erhebliche Lieferengpässe. Patienten, die teilweise nach langer Odyssee endlich ein Rezept in Händen haben, bekommen ihre Medizin in den Apotheken nicht und leiden unnötig an ihren Beschwerden.Weiterhin fehlende Lizenzen zum Anbau von Medizinalcannabis in Deutschland und Lieferschwierigkeiten kanadischer Anbieter nach der dortigen Legalisierung von Cannabis als Genussmittel haben dieses Phänomen verstärkt. Der Aufbau eines eigenen Marktes für Medizinalcannabis ist daher zu begrüßen. Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass in den kommenden Jahren mit weiter steigenden Zahlen inländischer Cannabispatienten zu rechnen ist. Die derzeit vorgesehene Menge von 2,6 Tonnen pro Jahr für den deutschen Markt ab 2020/21 ist zu gering angesetzt. Diese Menge haben deutsche Patienten schon 2018 verbraucht. Der DHV geht davon aus, dass ca. 800.000 Patienten in Deutschland von Cannabis profitieren und die Einnahme anderer Medikamente reduzieren könnten. Initiativen wie die der FDP zum Aufbau eines gesättigten Marktes für Medizinalcannabis in Deutschland mit der Chance auf Export von Überschüssen in andere Importnationen sind daher zu begrüßen. In Kanada und den vielen US-Staaten dürfen Patienten ihr Cannabis im Übrigen selbst anbauen. 4. Extrem hohe Apothekenpreise Hanfblüten werden in Deutschland zu extrem hohen Preisen in Apotheken abgegeben. Exakt die gleichen Hanfblüten werden z.B. in den Niederlanden zu einem Drittel des deutschen Preises abgegeben. Das ist eine unnötige Belastung für Krankenkassen und Privatpatienten sowie auch für Apotheker, da diese durch die allgemeinen Regelungen der Arzneimittelpreisverordnung gezwungen sind, überflüssige Überprüfungen jeder einzelnen Charge durchzuführen. Sie prüfen allerdings nur, ob es sich um Hanfblüten handelt und ob THC und CBD vorhanden sind, eine umfassende Qualitätskontrolle wird nicht durchgeführt. Dementsprechend ist kein einziger Fall bekannt geworden, bei dem diese Überprüfungen in den Apotheken zu einer Beanstandung geführt haben. Da die Ware jeweils schon die Kontrollen durch die Cannabisagenturen des exportierenden Landes durchlaufen hat, schlagen wir vor, Regelungen zu finden, mit denen Hanfblüten in Bezug auf die Preisbildung analog zu Fertigarzneimitteln behandelt werden und damit die Preise in Deutschland dem internationalen Niveau angeglichen werden können. 5. Forschung Es ist ein grundsätzliches Problem für alle natürlichen Arzneimittel, dass Pharmaforschung fast vollständig den Unternehmen überlassen wird. Die für die Zulassung von Arzneimitteln üblichen Studien sind sehr umfangreich und teuer, so dass die Unternehmen diese Investitionen in der Regel nur dann tätigen, wenn sie  das entsprechende Medikament patentieren können und sich die Forschungskosten durch die entsprechend hohen Preise für ein patentiertes Produkt amortisieren. Diese Systematik funktioniert nicht bei natürlichen Produkten. Das ist ein wesentlicher Grund dafür, dass es kaum entsprechende Zulassungsstudien für medizinisches Cannabis gibt, obwohl sehr viele kleinere Studien und Fallbeispiele sowie positive Rückmeldungen von Patienten gute Ergebnisse für ein breites Anwendungsspektrum zeigen. Das besonders große Anwendungsspektrum in Kombination mit der jeweils am besten geeigneten Cannabissorte mit jeweils unterschiedlichen Wirkstoffzusammensetzungen erschweren die üblichen Zulassungsstudien zusätzlich. Das BfArM hat vor Inkrafttreten des “Cannabis-als-Medizin-Gesetzes” für über 50 verschiedene Indikationen Ausnahmegenehmigungen erteilt. Nach den üblichen Verfahren müssten für jede Cannabissorte in Kombination mit jeder Indikation eine eigene Zulassungsstudie erstellt werden. Wir gehen davon aus, dass es solche Studien zukünftig in Einzelfällen geben wird. Dies aber für das gesamte Anwendungsspektrum vorauszusetzen ist nicht realistisch und würde sofort zu einer Krise in der Versorgung aktuell zehntausender Patienten führen. Die Anforderungen einer Nutzenbewertung nach dem AMNOG-Verfahren sind ähnlich wie bei einer Arzneimittelzulassung. Deshalb ist der Antrag der AfD aus Sicht des DHV nicht zielführend. Vielmehr wären öffentlich geförderte Studien in unabhängigen Kliniken sinnvoll. Deutschland verpasst wirtschaftliches Potential Cannabis als Medizin hilft nicht nur vielen Patienten, es hat auch ein erhebliches wirtschaftliches Potential. In den USA, Kanada und Israel sind bereits tausende Arbeitsplätze und große Unternehmen rund um den Anbau von medizinischem Cannabis entstanden. Als Deutschland 2017 medizinisches Cannabis zuließ, waren das zunächst sehr gute Voraussetzungen dafür, dass nicht nur Patienten, sondern auch der Wirtschaftsstandort Deutschland davon profitieren könnte. Es sah so aus, als würde Deutschland zum zentralen europäischen Standort für Unternehmen werden, die sich mit medizinischem Cannabis befassen. Als klar wurde, wie klein die in Deutschland zur Produktion ausgeschriebene Menge war, wie zäh die Lizenzvergabe für den Anbau in Deutschland werden würde und dann sogar das erste Ausschreibungsverfahren scheiterte, haben internationale und auch deutsche Firmen zunehmend auf andere Standorte gesetzt. Zur Zeit werden erhebliche Produktionskapazitäten in Dänemark, Griechenland, Portugal und einigen anderen europäischen Ländern aufgebaut, während Deutschland als größter Absatzmarkt in Europa zur Verfügung steht. All diese Länder haben es erheblich schneller geschafft, von der Entwicklung auch wirtschaftlich zu profitieren, während in Deutschland zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes immer noch keine Lizenz vergeben wurde. Deutschland ist dabei, eine weitere Zukunftsbranche zu verschlafen! Insofern begrüßen wir auch den Ansatz der FDP, das Thema auch unter wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten ernst zu nehmen. Dabei sollten auch kleinere Unternehmen eine Chance als Marktteilnehmer erhalten. Die mittlerweile Milliardenschweren Cannabis-Aktiengesellschaften in Nordamerika waren vor einigen Jahren auch noch Start-Ups! Blüten, THC, Fertigarzneimittel - Welches ist das richtige Medikament? Mit steigenden Umsätzen verschärft sich die Diskussion um die unterschiedlichen Produktgruppen. Hersteller der einen Produktgruppe machen Stimmung gegen die andere und auch Ärzte- und Apothekerverbände beteiligen sich rege daran. Der Deutsche Hanfverband vertritt grundsätzlich die Position, dass alle genannten Produktgruppen ihre Berechtigung haben. Für viele Patienten ist die orale Aufnahme von Tropfen oder Tabletten eine angemessene Behandlungsform, manchen kann mit isoliertem THC (Dronabinol) oder auch CBD geholfen werden. Nach hunderten Gesprächen mit Patienten stellen wir aber fest, dass die Gabe einer Monosubstanz vielen Patienten eben nicht so gut hilft oder weniger gut bekommt als die Kombination mehrerer Cannabinoide und Terpene, wie sie in natürlichen Hanfblüten vorkommen. Für die große Bandbreite an Krankheiten, bei denen Cannabis eingesetzt werden kann, ist jeweils eine unterschiedliche Sorte mit unterschiedlicher Zusammensetzung dieser Wirkstoffe am besten geeignet. Deshalb helfen Extrakte oder Blüten vielen Patienten besser als ein einzelner Wirkstoff. Solange nicht diverse Extrakte mit unterschiedlicher Zusammensetzung verfügbar sind, bieten nur die zahlreichen Blütensorten eine ausreichende Auswahl, um die optimale Therapie zu erreichen. Die orale Einnahme von Sprays, Tropfen und Tabletten ist eine gute Option, wenn ein gleichmäßiger Wirkstoffpegel über den ganzen Tag erreicht werden soll. Die Inhalation der Wirkstoffe aus Cannabisblüten per Verdampfungsgerät ist dagegen das Mittel der Wahl, wenn ein schneller Wirkungseintritt erzielt werden soll, z.B. bei akuten Schmerzspitzen. Durch den schnellen Wirkungseintritt ist die notwendige Menge gut steuerbar. Aber auch mit den Blüten kann ein konstanter Pegel gehalten werden, wenn mehrfach täglich nach vorgegebenem Dosierungsplan inhaliert wird. Die Blüten sind außerdem trotz der extrem hohen Preise in deutschen Apotheken die bei Weitem preiswerteste Variante. Dies sei insbesondere ausdrücklich erwähnt, weil das von interessierten Unternehmen und teilweise auch Krankenkassenvertretern anders dargestellt wird. Sie vergleichen die (unterschiedlichen!) verschreibbaren Höchstmengen für Blüten und Dronabinol oder die durchschnittlichen Kosten der jeweiligen Patientengruppen. Bezogen auf den THC-Gehalt sind die Blüten allerdings sehr viel preiswerter als die verfügbaren Fertig- und Rezepturarzneimittel. (Grafik Quelle: Hanfverband, 2018) Insgesamt lässt sich von Seiten des DHV feststellen, dass das “Cannabis als Medizin”-Gesetz ein wichtiger und richtiger Schritt in der Medizingeschichte Deutschlands war. Aus anderen europäischen Ländern wissen wir, das dieser Impuls aus Deutschland als Blaupause für eigene Regelungen diente und dient. Nun ist es aus unserer Sicht richtig und notwendig, die Kinderkrankheiten zu kurieren und sinnvolle Korrekturen zum Wohle der Patienten und der Solidargemeinschaft zuzulassen. Hierzu gehört auch ein eigenständiger, exportfähiger, aber nicht überregulierter deutscher Markt für Medizinalcannabis. Georg Wurth Geschäftsführer Themen: Cannabis als MedizinDeutschlandSonderthemen: StartseiteCannabis als Medizin Gesetz (2016)Anträge im Bundestag […]

  • Polizei durchsucht Arztpraxis | DHV-Video-News #198
    von Georg Wurth am 8. März 2019 um 17:34

    Polizei durchsucht Arztpraxis | DHV-News #198 Video of Polizei durchsucht Arztpraxis | DHV-News #198 Die Hanfverband-Videonews vom 08.03.2019 Die Tonspur der Sendung steht als Audio-Podcast am Ende dieser Nachricht zum downloaden oder direkt hören zur Verfügung. THC aus Hefe? Polizei durchsucht Arztpraxis wegen Cannabis-Dosierempfehlung Sohn dealt, Wohnung gekündigt LEAP lebt Die Linke macht neuen Aufschlag zum Thema Führerschein Georg diskutiert im Boxring DHV München und der Leiter der Bundesopiumstelle Termine Vorbemerkung DHV, 18.02.2019: Aufruf zum Global Marijuana March 2019: Jetzt Demo anmelden! THC aus Hefe? Ärzteblatt, 28.02.2019: „Grüne“ Drogenfabriken: Hefe produziert preiswerte Cannabinoide Metaller, 05.03.2019: Designerhefe: Die Synthese von Cannabidiol (CBD) aus der Hefe Spiegel online, 28.02.2019: Genmanipulation - Forscher gewinnen Cannabis-Wirkstoffe aus Bierhefe Polizei durchsucht Arztpraxis wegen Cannabis-Dosierempfehlung DHV, 01.03.2019: Polizei durchsucht Arztpraxis wegen Cannabis-Dosierempfehlung Sohn dealt, Wohnung gekündigt Frankfurter Rundschau, 02.03.2019: ABG Frankfurt kündigt Familie mit behindertem Kind LEAP lebt LEAP: Offener Brief an die MdB Die Linke macht neuen Aufschlag zum Thema Führerschein Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Niema Movassat u.a., 20.02.2019: Cannabiskonsum und Fahrerlaubnis Pressemitteilung Niema Movassat, 27.02.2019: Alkohol- und cannabiskonsumierende Führerscheininhaber*innen gleichstellen! Georg diskutiert im Boxring MDR Exakt, 06.03.2019: Sollte Cannabis legalisiert werden? DHV München und der Leiter der Bundesopiumstelle DHV, 06.03.2019: DHV München: Zu Besuch beim Vortrag von Dr. Peter Cremer-Schaeffer, Leiter der Bundesopiumstelle des BfArM Du willst die Arbeit des Deutschen Hanfverbands unterstützen? Jetzt Fördermitglied werden! Medienberichte über den DHV Sollte Cannabis legalisiert werden?, MDR, 06.03.2019 18 Tonnen kommen zu uns: Köln wird zur Hanf-Hochburg, Kölner Express, 05.03.2019 Hanf legal auf Rezept: Kölner Firma will 18 Tonnen Cannabis importieren, Focus, 05.03.2019 Medizinischer Cannabis: In Deutschland wächst zu wenig Gras , Deutschlandfunk Nova, 05.03.2019 Cannabis als alternative Medizin, Mannheimer Morgen - morgenweb.de, 01.03.2019 142.000 Cannabisrezepte in 2018 - (k)ein Zeichen für Missbrauch? , Deutsche Apotheker Zeitung, 01.03.2019 Termine der kommenden zwei Wochen Mannheim: Infoabend zum Thema "Cannabis - Jahrtausende alte Heilpflanze" der DHV Ortsgruppe Rhein-Neckar, Freitag, 8. März 2019, 19:00 Uhr, Mannheim: Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara Mannheim B 5, 19 Münster: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Münster, Montag, 11. März 2019, 19:00 Uhr, Münster: Am Hawerkamp 31 Wuppertal: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Bergisches Land, Dienstag, 12. März 2019, 19:00 Uhr, Wuppertal: Café Hutmacher, Mirkerstr. 48 Augsburg: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Augsburg, Mittwoch, 13. März 2019, 19:00 Uhr, Augsburg: Brecht's Bistro, Auf dem Rain 6 Erfurt: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Erfurt, Mittwoch, 13. März 2019, 19:00 Uhr, Erfurt: Don Giovanni, Willy-Brandt-Platz 1 Mönchengladbach: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Mönchengladbach in Gründung, Montag, 18. März 2019, 19:00 Uhr, Mönchengladbach: Alge Restaurant, Waldhausener Straße 86a Bielefeld: Gründungstreffen der DHV-Ortsgruppe Bielefeld, Montag, 18. März 2019, 19:00 Uhr, Bielefeld: Bürgerwache Bielefeld, Raum 102, Rolandstraße 16 Stuttgart: Themenabend - Cannabis und Medizin, Mittwoch, 20. März 2019, 18:30 Uhr, Stuttgart: Pano.Bar, Haldenrainstraße 66 Berlin: Offenes Treffen der DHV-Ortsgruppe Berlin, Mittwoch, 20. März 2019, 19:00 Uhr, Audio:  dhv_news_198_-_podcast_08_03_2019.mp3 Themen: Cannabis als MedizinSonderthemen: DHV-NewsStartseit […]

  • Licht und viel Schatten bei Cannabis als Medizin
    von Sascha Waterkotte am 8. März 2019 um 04:30

    Pressemitteilung des Deutschen Hanfverbands vom 08.03.2019 Berlin, 08.03.2019 - Am Sonntag jährt sich das Inkrafttreten des Gesetzes zu Cannabis als Medizin zum zweiten Mal. Viele Patienten profitieren bereits davon, aber es gibt noch erhebliche Probleme. 2018 wurden rund 142.000 Kassenrezepte ausgestellt. Der Deutsche Hanfverband (DHV) geht aktuell von 50-60.000 Privat- und Kassenpatienten aus. Vor dem 10.03.2017 hatten ca. 1.000 Patienten per Ausnahmegenehmigung Zugang zu Hanfblüten aus der Apotheke. Auch Fertig- und Rezepturarzneimittel wurden schon davor an einige tausend Patienten verschrieben. Insgesamt hat sich die Zahl der Patienten, die von einer Cannabis-Verschreibung profitieren, in den letzten zwei Jahren ungefähr verzehnfacht. Diese Entwicklung sieht der Hanfverband grundsätzlich positiv. Allerdings gibt es noch viele Probleme und Hemmnisse, die den Zugang zu Cannabis als Medizin erschweren. Ärzte sind zurückhaltend bei der Verschreibung Ärzte sind nach wie vor zurückhaltend bei der Verordnung von Cannabis aufgrund der hohen Hürden bei der Genehmigung der Kostenübernahme durch die Krankenkassen, wegen des hohen Aufwands bei der wissenschaftlichen Begleiterhebung oder einfach aus Unwissenheit. Es fehlt eine Bildungsoffensive für Ärzte. Krankenkassen lehnen Kostenerstattung ab Etwa ein Drittel der Anträge auf Kostenerstattung wird von den gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt. Das führt zu einer Einengung der Verschreibungen auf Indikationen, bei denen die Erstattung wahrscheinlicher ist, z.B. bei Schmerzen. Die große Bandbreite der möglichen medizinischen Verwendung von Cannabis wird dadurch nicht ausgeschöpft. Außerdem wird so die eigentlich geplante Entscheidungshoheit der Ärzte auf die Krankenkassen verlagert. Lieferengpässe Insbesondere bei Hanfblüten gibt es erhebliche Lieferengpässe. Patienten, die teilweise nach langer Odyssee endlich ein Rezept in Händen haben, bekommen ihre Medizin in den Apotheken nicht und leiden unnötig unter ihren Beschwerden. Das hängt auch damit zusammen, dass Deutschland es auch nach zwei Jahren immer noch nicht geschafft hat, Lizenzen für den Anbau von medizinischem Cannabis zu vergeben. Extrem hohe Apothekenpreise Insbesondere Hanfblüten gehen in Deutschland zu extrem hohen Preisen über die Ladentheke. Exakt die gleichen Hanfblüten werden in den Niederlanden zu einem Drittel des Preises abgegeben. Das ist eine unnötige Belastung für Krankenkassen und Privatpatienten sowie auch für Apotheker, da sie gezwungen sind, unsinnige Überprüfungen jeder einzelnen Charge durchzuführen. Dennoch sind Hanfblüten, anders als von involvierten Konkurrenzunternehmen behauptet, bezogen auf den THC-Gehalt mit Abstand die preiswerteste Variante im Vergleich mit den verfügbaren Fertig- und Rezepturarzneimitteln. 800.000 Patienten Der DHV geht  davon aus, dass ca. 800.000 Patienten in Deutschland von Cannabis profitieren und die Einnahme anderer Medikamente reduzieren könnten. “Die Probleme liegen nach zwei Jahren klar auf der Hand. Es wird Zeit, dass die Regierung die Kinderkrankheiten des Gesetzes beseitigt und allen Betroffenen den Zugang zu medizinischem Cannabis ermöglicht”,  so Hanfverband-Geschäftsführer Georg Wurth. Themen: Deutscher HanfverbandCannabis als MedizinSonderthemen: StartseiteCannabis als Medizin Gesetz (2016) […]

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